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In Kooperation mit:
Wie jedes Jahr fand am 24. April 2008 der Girls’ Day statt. Seit dem Gründungstag dieser Initiative haben bislang 800.000 Mädchen am Girls’ Day teilgenommen. An diesem Aktionstag erhalten Mädchen die Möglichkeit, Berufe zu entdecken, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind. Schülerinnen der 5. – 10. Klassen schnuppern in die Arbeitswelt hinein, befassen sich mit zukunftsorientierten Berufen in Technik,
Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften und lernen weibliche Vorbilder aus Wirtschaft und Politik kennen.
Die Schülerinnen können in Werkstätten und Laboren frei von Geschlechterklischees selbst aktiv werden. Deshalb gilt der Girls’ Day
für die Unter-nehmen in Deutschland als ein wichtiges Instrument des Personalmarketings.
Kooperation mit der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein: Bildung und Ausbildung ist in der EuRegio ein wichtiges, länderübergreifendes Thema. Zusammen mit der EuRegio Salzburg– Berchtesgadener Land – Traunstein und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Traunstein beteiligten wir uns erneut
an
der Berufsinformationsmesse BIM 2008 in Salzburg. Von den 22.000 Besuchern kamen rund 6.000 Jugendliche aus Bayern, um sich
auf
der derzeit größten Ausbildungsplattform Westösterreichs über Berufs- und Bildungsmöglichkeiten der Region zu informieren.
in Kooperation mit:
2007: Schon im Jahr 2006 hat die „PR-Offensive“ mit insgesamt drei Veranstaltungen vielen Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Berchtesgadener Land interessante Einblicke und Erkenntnisse bezüglich einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit vermittelt. Aufgrund der überaus positiven Resonanz auf diese Wirtschaftsinitiative knüpfte 2007 das Landratsamt Berchtesgadener Land in
Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land und Untersberg live an den Erfolg der Im Rahmen der PR-Offensive soll unseren Unternehmen bewusst gemacht werden, dass ihre wirtschaftliche Stärke nicht nur von grundlegenden Faktoren wie Produktqualität oder Marktanteil abhängig ist, sondern auch von ihrer Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Das Projekt zeigte Unternehmen Techniken und Möglichkeiten auf, wie man im kleinen Umfeld regional, aber auch lokal,Öffentlichkeitsarbeit betreiben kann. Public Relations sind gerade für klein- und mittelständische Betriebe eine der wichtigsten und wirkungsvollsten Instrumente, um die Öffentlichkeit über Unternehmensentwicklungen zu informieren und sie aktiv daran teilhaben zu lassen. PR macht auch möglich, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu erkennen und diese regelmäßig mit den Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmens zu vergleichen. Bei der „PR-Offensive 2007“ konnten Unternehmen lernen, wie sie Public Relations gewinnbringend für ihr Unternehmen Referent Dr. Hannes Rosner, ausgebildeter Journalist, Leitung der Stabstelle „PR-Aktionen und Sponsoring“ der Bausparkasse Wüstenrot Salzburg und Universitätslektor führte durch die Vorträge und vermittelte folgende Inhalte:
Bereits zum vierten Mal fand 2007 der Informationstag „Wege ins Berufsleben“ – kurz WIB – in den Räumen der Berufsschule Freilassing statt. Circa 600 Schüler nahmen am Berufsinformationstag teil und nutzten diese Orientierungshilfe zu wichtigen Fragen und Entscheidungen rund um die spätere Ausbildung. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land hatte im Jahr 2007 die Projektleitung im Arbeitskreis WIB um die Unternehmen vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels beim Zugang zu jungen ausbildungswilligen Menschen zu unterstützen. Der von der WFG in Zusammenarbeit mit dem WIFO Freilassing erstellte Ausbildungsatlas 2007 präsentierte circa 600 Ausbildungsbetriebe aus dem Landkreis und zeigte das vielfältige und interessante Spektrum an Ausbildungsplätzen in der Region. Der Arbeitskreis WIB ist eine Gemeinschaftsarbeit aus den Wirtschaftsjunioren Rupertwinkel e.V., dem Wirtschaftsforum Freilassing, der Staatlichen Berufsschule BGL, der Agentur für Arbeit Traunstein, der AIdA BGL und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land. Es konnte eine große Anzahl an Unternehmern mobilisiert werden, die am Berufsinformationstag den Schülern unterschiedliche Berufsbilder vorstellten, Fragen beantworteten und wichtige Informationen für zukünftige Bewerbungsgespräche gaben.
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Ziel war es, den Tourismusbetrieben unseres Landkreises neue, webbasierte Methoden der Vermarktung, Dienstleistung und
Kundenbetreuung aufzuzeigen. Behandelt wurden die Themen: eTourism - Grundlagen, Mar-keting und Vertrieb, Neue Technologien in
der Praxis, Serviceorientierung und Destinationsschwerpunkt. Die verschiedenen Module fanden im Zeitraum September bis November
zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an verschiedenen Örtlichkeiten statt. Der Kongress Brennpunkt eTourism 2007 bildete den Abschluss
des Forums.
Die Veranstaltungen des Forums waren zudem im Rahmen der Qualitätsoffensive Berchtesgadener Land berücksichtigt und richteten
sich sowohl an die Wissenschaft, als auch an die unternehmerische Praxis.
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© EuRegio Salzburg- Berchtesgadener Land– Traunstein |
Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft 2007
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© Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land |
Der Arbeitskreis setzt sich unter anderem für folgende Ziele ein:
in Kooperation mit:
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© Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land
Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist eine der Grundvoraussetzungen für Unternehmen. Um hier Potentiale und Handlungsbedarf
aufzuzeigen, wurde in der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein im Jahr 2006/2007 das Projekt InnoVersys
durchgeführt.
Ausgehend von einer Analyse der Güterströme innerhalb der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein und außerhalb der
Region ist es das Ziel, die Optimierungspotentiale zu erkennen und Möglichkeiten aufzuzeigen, den Güterverkehr auf die Schiene zu
verlagern. Denn die Bahn kann bis zu 25 Prozent billiger sein als der LKW, aber nur dann, wenn genügend Masse für den Transport der
Güter für einen Ganzzug vorhanden ist (entspricht der Ladung von 40 LKWs!).
Die Lösung dieses Problems ist eine Bündelung der Transportströme mehrerer Unternehmen. Vorraussetzung hierfür ist die Kenntnis
der Transportströme einzelner Unternehmen, die im Rahmen des Projekts InnoVersys anhand einer Befragung mit 300 Unternehmen
erhoben wurden.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Freistaates Bayern, des Landes Salzburg, der EU und von Unternehmen aus der Region finanziert.
Projektträger auf bayerischer Seite ist die Wirschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land.
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© dbt - developing business in transport |
Im Jahr 2007 wurde das Projekt InnoVersys abgeschlossen. Aus der Studie ergaben sich acht Umsetzungsprojekte für eine
Verbesserung der Güterverkehrsinfrastruktur für unsere Unternehmen und eine teilweise Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene,
die in Folge realisiert werden sollen:
Täglich fahren Hunderte LKWs zwischen Salzburg und Wien. Davon viele mit Sammelladungen der Speditionen – auch aus Bayern.
Ein Teil dieser Transporte kann auf die Schiene verlagert werden. Zu den Vorraussetzungen gehören die Abfahrt spätabends, die Ankunft
sehr früh am Morgen und wettbewerbsfähige Preise, die zumindest die Preise des LKW-Transports nicht übersteigen. Denn die
Herausforderung liegt darin, die relativ kurze Bahnstrecke zwischen Salzburg und Wien von nur 330 Kilometern im Rahmen des
Kombinierten Verkehrs wirtschaftlich zu betreiben. Namhafte Spediteure aus der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein
arbeiten in der InnoVersys-Arbeitsgruppe mit und begleiten dieses Umsetzungsprojekt mit ihrem Know-How. Der Mozart Nachtexpress
Salzburg-Wien wird 2008 umgesetzt und spart durch den Verlagerungseffekt von 13.500 LKW-Fahrten im Jahr circa 1.000 Tonnen CO2
jährlich.
Die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn – Railion – bedient die Gleisanschlüsse im Südosten Bayerns vom Knoten Rosenheims a
us.
Mit zunehmender Entfernung von Rosenheim fallen die Bedienungszeiten für das Beistellen und Abholen von Waggons in die Mittagszeit
und entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen der verladenden Unternehmen. Gleichzeitig werden Einzelwagen aus Deutschland, die
für die Anschlussbahnen des Wirtschaftsraums Salzburg bestimmt sind, zuerst in die überlastete Verschubanlage Salzburg-Gnigl gebracht.
Mit der Folge, dass auch die Bedienung der Salzburger Gleisanschlüsse nicht die nötige Qualität (Beistellung zur richtigen Zeit,
Pünktlichkeit) zeigt. 2008 soll daher eine Bündelung der Einzelwagenverkehre für Südostbayern und den Zentralraum Salzburg im
Bahnhof Freilassing und Durchführung grenzüberschreitender Bedienungsfahrten (Beistellen und Abholen von Waggons) realisiert werden.
Durch diese Bündelung steigt die Wirtschaftlichkeit des Einzelwagenverkehrs und die Qualität nimmt zu. Bestehende
Gleisanschlussverkehre werden gesichert und attraktiver. Gleichzeitig wird der Bahnknoten Freilassing aufgewertet.
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© dbt - developing business in transport |
Vorraussetzung hierfür ist, dass sie deutsche Railion und Rail Cargo Austria, der Güterverkehrsanbieter der ÖBB in der Bedienung von Kunden grenzüberschreitend zusammenarbeiten.
Ein Terminal des Kombinierten Verkehrs (KV) bildet die Schnittstelle zwischen LKW-Transport und der Bahn. Von dort aus fahren Züge
für maritime Verkehre zu Seehäfen, wo die Container auf Hochseeschiffe umgeschlagen und nach Übersee transportiert werden.
Kontinentale Verkehre sind hingegen, wenn Wechselbehälter mit der Bahn meist in Ballungsräume gefahren werden.
Das vorhandene Container-Terminal in Salzburg hat trotz des jüngsten Ausbaus wegen der Zuwächse bei maritimen Verkehren wenig
Kapazität für die kontinentalen Verkehre übrig. Die Potentialanalyse von InnoVersys hat gezeigt, dass aber auch die Nachfrage nach
kontinentalen Verkehren mit Wechselbehältern stark steigt. Da den Spediteuren derzeit kein passendes Angebot für die Verlagerung
kontinentaler Transporte auf die Schiene zur Verfügung steht, wird eine zusätzliche Umschlaganlage für den Kombinierten Verkehr
benötigt. Der regionalen Wirtschaft auf Bayerischer und Salzburger Seite würde damit der Zugang zu wirtschaft-lichen und nachhaltigen
logistischen Transportsystemen eröffnet. Der Verlagerungseffekt pro Jahr wird auf ca. 38.000 LKW-Fahrten und eine CO2– Einsparung von ca. 7.000 Tonnen geschätzt.
Mindestens 90 Prozent des mehrtonnigen Schotter- und Splittransports in Bayern und Salzburg werden mit dem LKW bewerkstelligt.
Der Anteil der Bahn beim Transport dieses Massenguts könnte deutlich höher sein. Dem widerspricht aber die kurze Transportentfernung,
weil Hartgesteinstoffe wegen der hohen Transportkosten grundsätzlich in einem engen Radius von rund 250 Kilometern ausgeliefert
werden. Außerdem können an den Empfangsstationen nur selten Ganzzüge entladen werden. Und in den meisten Fällen ist auch noch
ein LKW-Nachlauf von der Bahnverladestation bis zum endgültigen Empfangsort nötig.
Im Rahmen von InnoVersys wurde ein Zugsystem für den Schienentransport von Schotter und Splitt entwickelt, das diese Restriktionen in
Chancen umgewandelt hat. Dieses Zugsystem ist beispielhaft für die gesamte Branche in der EuRegio. Mit der Umsetzung wurde bereits
2007 begonnen, 6.600 LKW-Fahrten können auf die Schienen verlagert werden, mit einem Einsparpotential 278 Tonnen CO2.
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© dbt - developing business in transport |
Und das, obwohl eine Weiche zur direkten Einfahrt beim Container Terminal Salzburg vorhanden ist. Allerdings ist diese Weiche nicht an
die Leit- und Sicherheitstechnik der Bahn angeschlossen und kann deshalb nicht gestellt werden. InnoVerys lieferte die Fakten zur
Situation und sieht folgende Vorteile in einer Direktverbindung Freilassing-Klessheim: Die Umlaufzeiten der ohnehin sehr knappen
Bahnwaggons könnten verkürzt und die Transportdauer wird um mindestens einen Tag verkürzt
(inkl. Wartezeiten am Bahnhof Salzburg-Gnigl) werden. Die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität des Schienengüterverkehrs würden massiv
erhöht. Die Gleisanlagen in Salzburg-Gnigl würden entlastet und tägliche 24-Stunden Zugfahrten durch das Stadtgebiet vermieden.
Für den Einzelwagenverkehr finden die bayerischen Unternehmen derzeit nur Angebote der DB-Güterverkehrstochter Railion vor.
Wettbewerb fehlt, das Angebot stimmt nicht immer mit den tatsächlichen Anforderungen überein. Vor allem auf deutscher Seite haben sich
unterdessen zahlreiche regionale Eisenbahnverkehrsunternehmen zusammengeschlossen. Sie bieten unter der Marke „EccoCargo“ den Transport von einzelnen Waggons oder Wagengruppen an. InnoVersys bringt die betroffenen Unternehmen mit den Betreibern des
EccoCargo-Netzes zusammen, sodass die Unternehmen mit Gleisanschluss zwischen alternativen Angeboten zweier
Eisenbahnverkehrsunternehmen wählen können und Wettbewerb entsteht. Generell nimmt die Wirtschaftlichkeit von
Einzelwagenverkehren zu. 8.000 LKW-Fahrten könnten verlagert, 19O0 Tonnen CO2 eingespart werden.
Die mittel- und (süd)osteuropäischen Länder, wie Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland oder die Türkei sind wichtige Import- und Exportländer der Unternehmen aus der EuRegio, wie die InnoVerys – Analyse der Transportströme zeigt. Praktisch alle Transporte werden mit dem LKW gefahren, da ein leistungsfähiges Ganzzug-System in die genannten Länder nur ab Sopron in Ungarn besteht, die Verbindung von der EuRegio nach Sopron jedoch nicht. Ziel ist es, eben diese Verbindung zu schaffen und damit 769 LKW-Fahrten auf die Schiene zu verlagern.
Außerdem werden im Rahmen einer Arbeitsgruppe neben den bisher erhobenen Transportmengen weitere Bündelungspotentiale identifiziert, ähnlich wie im Projekt „Mozart Nachtexpress Salzburg – Wien“.
Die Staatsbahnen ziehen sich immer mehr aus aufkommensschwachen Regionen zurück und legen ihren Schwerpunkt auf Zugverbindungen mit großem Aufkommen. Unternehmen mit geringer Wagenzahl reagieren prompt und verlagern ihre bestehenden Bahnverkehre auf den LKW. Der Cargo Shuttle EuRegio soll dieser negativen Entwicklung entgegenwirken. Es wird ein Zug entwickelt, der die beiden Knoten Steindorf und Taxenbach miteinander verbindet und während des Tages Container aus Taxenbach zum Container Terminal Salzburg bringt. So kann dann eine festgelegte Waggongruppe täglich nach einem fixen Zeitplan Container und Wechselbehälter zwischen drei Standorten transportieren. Später sollen Standorte auf bayerischer und Salzburger Seite hinzukommen und Anschlussbahnen direkt anfahren. Rund 8.000 LKW-Fahrten können mit dem Cargo Shuttle EuRegio verlagert und 300 Tonnen CO2 vermieden werden.
Bei InnoVersys sind insgesamt 13 namhafte Unternehmen aus Industrie und Logistik als Partner und Mitfinanzierungsgeber direkt beteiligt.
Somit saßen von Beginn an die Vertreter der Unternehmen aus Bayern und Salzburg an einem Tisch, die Güter produzieren, verladen
oder transportieren. Mit unterstützt wurde das Projekt auch von der IHK für München und Oberbayern, der Industriellenvereinigung Salzburg
und der Wirtschaftskammer Salzburg.
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2006:
Exzellenzinitiative TU München
Die Technische Universität München wurde 2006 zu einer von drei Eliteuniversitäten in Bayern gewählt. Landrat Georg Grabner ist es gelungen, die Veranstaltung "Exzellenzinitiative" der TU München nach Berchtesgaden zu holen. Zu dieser Veranstaltung mit hochrangigen Professoren der TU wurden auch High Tech Unternehmer aus dem Landkreis eingeladen. In einer lockeren aber kreativen Atmosphäre konnten unsere Unternehmer Kontakt mit den Lehrstühlen der TU München knüpfen. Es zeigen sich bereits erste Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Vertreter der TU München zeigten sich beeindruckt vom innovativen Potential unserer Unternehmer. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde durch den Präsidenten der TU München, Herrn Prof. Hermann auch die Gründung eines Forschungsinstitutes durch die TU im Landkreis angekündigt.
2005:
Grenzüberschreitendes Netzwerk für innovatives Bauen
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land beteiligt sich seit 2005 am grenzüberschreitenden Netzwerk für innovatives Bauen. Wirtschaftsakteure und Initiativen aus der Region Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein, die in den Handlungsfeldern produktorientiertes, bedürfnisorientiertes und prozessorientiertes Bauen hohe Qualitätsstandards und Innovationen anstreben, sind Träger des Netzwerkes „bauen innovativ“. Hauptsächlich kommen die Akteure aus den Bereichen Architektur, technische Planung, Bau-Haupt- und Hilfsgewerbe, Bauhandwerk, sonstige gebäuderelevante Gewerbe und der Baustoffindustrie.
Besonders Klein- und mittelständische Unternehmen erzielen durch das Netzwerk einen erhöhten Bekanntheitsgrad und können durch neue Produkte und Dienstleistungen die Chancen für eine erfolgreiche Auftragsakquisition steigern. „bauen innovativ“ schafft grenzüberschreitende Kontakte sowie informelle Netzwerke.
„bauen innovativ“ entwickelt gemeinsam ein Qualitätsmanagement mit hohen Qualitätsstandards, bietet Zugang zu Fördermitteln und erleichtert öffentliche Dienstleistungen. Außerdem organisiert das Netzwerk den Informations- und Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen, unterstützt die Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und leistet Öffentlichkeitsarbeit für innovative (Kooperations-) Projekte.
Die „IT-Region“ ist ein Projekt der Städte Salzburg, Rosenheim und Kufstein in Kooperation mit der EuRegio
Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein und zahlreichen weiteren regionalen Partnern aus Salzburg, Bayern und Tirol.
Ziel ist es, diese Region als IT- Wirtschafts- und Betriebsstandortraum zu stärken, indem vor allem vorhandene regionalwirtschaftliche Potentiale gefördert werden und die regionalen Stärken gebündelt werden.
Die wesentlichen Ziele der IT-Region:
Über das strategische Standortmarketing bekommt der Landkreis Berchtesgadener Land nach innen und außen sein einzigartiges Profil.
2005 wurden die Vorarbeiten dafür abgeschlossen. Dazu zählten etwa die Potentialanalyse der Gemeinden, Fragen nach verwertbaren
Gewerbeflächen und Kompetenzknoten der einzelnen Branchen in der Region.
Unser Ziel: Der Wirtschaftsstandort wird zukünftig unter einer gemeinsamen Dachmarke „Berchtesgadener Land“ vermarktet. Hierzu werden eine Abgrenzung zu den touristischen Angeboten und eine enge Abstimmung mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH notwendig sein. Die touristische und die wirtschaftliche Markenbildung sollen sich gegenseitig stärken und dem Landkreis ein unverwechselbares Gesicht geben. Diesen Prozess haben wir mit den entsprechenden Vorarbeiten und Planungsmaßnahmen im Jahr 2005 auf den Weg gebracht.
Zu den Aktivitäten im Standortmarketing gehörten auch die Mitarbeit am Buch „Europa-Region Salzburg“ und die Teilnahme an der Gewerbeimmobilien-Messe EXPO REAL in München mit dem Wirtschaftsraum Südbayern „Greater Munich Area e.V.“.
Die Studie "SABE-V" wurde im Juni präsentiert. Sie gibt Auskunft über die Einzelhandelsverflechtung zwischen Bayern und Salzburg und wurde von der WFG BGL und anderen Kooperationspartnern mit in Auftrag gegeben. Die gewonnenen Erkenntnisse sind wichtige Grundlage für die strategische Entwicklung des Landkreises.
2003:
BERTRAM ist eine Zusammenarbeit der WFG BGL, der Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaft im Landkreis Traunstein und dem Mediencluster Salzburg; Organisation von Unternehmertreffen mit interessanten Vorträgen und Diskussionen.
Zur Erleichterung des unternehmerischen Generationswechsels in Deutschland hat die Bundesregierung im Mai 2001 die „nexxt" Initiative Unternehmensnachfolge gestartet. Gemeinsam mit Aktionspartnern aus Verbänden und Organisationen der Wirtschaft, des Kreditwesens und der Freien Berufe wird unter der Dachmarke „nexxt" das Thema der Unternehmensnachfolge mit eigenen Veranstaltungen, Maßnahmen und Aktivitäten stärker als bisher in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt.
Mit dem Internetportal www.nexxt.org wurde ein elektronischer One-Stop-Shop eingerichtet, der mit einem umfassenden
Informationsangebot und
Serviceelementen Wege aufzeigt, wie die Unternehmensnachfolge erfolgreich
gestaltet werden kann. Dieses Angebot richtet sich
gleichermaßen an Übergeber
und Übernehmer. Vor allem sollen Existenzgründer darüber informiert werden,
dass mit der
Unternehmensübernahme eine interessante Alternative gegenüber
der Neugründung zum Schritt in die Selbständigkeit besteht.
Um diesen Prozess noch besser zu unterstützen, wird die Unternehmensbörse
des BMWA und der KfW Mittelstandsbank als neues
Serviceangebot in das „nexxt"-Internetportal eingebunden.
Dieser Service soll kleinen und mittelständischen Unternehmen den
Generationswechsel sowie Existenzgründern den Start in die unternehmerische
Selbständigkeit erleichtern.