PROJEKTE

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE


2008:

Gesünder länger leben

In der „EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein“ leistet der Gesundheits­sektor schon seit jeher hervorragende Arbeit: Die verschiedensten Vertreter der Branche, ver­teilt auf unterschiedliche Bereiche, wie Lebensmittelindustrie, Tourismus, Handel und Medizin, liefern außergewöhnliche Ergeb­nisse. Um Unternehmen dieser Branchen nun zusätzlich zu protegieren, wurde von der ITG und der Salzburger Wirtschaftskammer das Projekt „Gesünder länger leben“ ins Leben gerufen. Partner im Projekt sind weiters die Paris Lodron Universität Salzburg, die Kur GmbH Bad Reichenhall, der Chiemgau Tourismus e.V. wie auch die beiden Wirtschaftsförderungsgesellschaften Berch­tesgadener Land und Traunstein.

Konkretes Ziel des Projekts ist es, Forschungs­ergebnisse von Know-how-Trägern (For­schungs­einrichtungen, Universitäten, Fach­hoch­schulen usw.) für die Leistungsträger (KMU, Industrie) zu erschließen und zugäng­lich zu machen. Ferner sollen Kontakte zwischen den einzelnen Branchenvertretern angebahnt und so ein grenzüberschreitender Wissenstransfer unterstützt werden. Von der Veranstaltungsreihe kann der gesamte Gesundheitssektor maßgeblich profitieren: Die jeweiligen Dienstleistungen und Produkte sollen verbessert sowie der Gedanken­austausch zwischen den einzelnen Branchen und Gebieten gefördert werden.

Die Initiation „Gesünder länger leben“ fokussiert fünf Themenschwerpunkte: Ernäh­rung, Allergien, Spiritualität & Stärkung der Lebenskräfte, Sport & Bewegung sowie Gesundheitstourismus & Wohlfühlwirtschaft. Jeder dieser zentralen Schwerpunkte wird im Rahmen eines eigenen Unternehmens­workshops dezidiert aufbereitet.

Erster Workshop zum Thema Ernährung
Wissenschaftliche Vorträge gepaart mit Praxisbeispielen bildeten den Rahmen des Workshops „Ernährung“. Im Detail wurden unter anderem neueste Erkenntnisse über ungesättigte Fettsäuren, dem möglichen Zusammenhang zwischen dem Alterungs­prozess der Haut und Vitamin D oder der bewussten Diabetes-Vorbeugung präsentiert. Ein zentrales Ergebnis der verschiedenen Vorträge: Die Bedeutung von bewusster Er­nährung darf nicht aus den Augen verloren werden – Lebensmittel sind der Grund­baustein menschlicher Gesundheit. Um das Marktsegment der „gesunden Ernährung“ bewusst zu erschließen, ist eine profunde Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vonnöten. Dabei ist es wichtig, die jeweilige wissenschaftliche Grundlagen­for­schung auf Praxisrelevanz auszurichten. Ein Prozess, der jedoch wechselwirkend ange­gan­gen werden soll.

Allergien als zweiter Themenschwerpunkt
Den 40 Teilnehmern wurden zum einen medizinische Grundlagen präsentiert und zum anderen relevante Informationen rund um wirtschaftliche Kooperationen im For­schungs­bereich Allergien vermittelt.

 

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© Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land

Existenz 2008

Selbstständig werden – selbstständig bleiben
Etwa 50.000 Existenzgründer in Oberbayern wagen jährlich den Schritt in die Selbst­ständigkeit. Chancen und Risiken der Selbst-ständigkeit liegen jedoch eng beieinander. Die Unter­nehmensgründung erfordert eine sorgfältige Vorbereitung, der Weg zum Erfolg stellt hohe Anforderungen an das unternehmerische Ge­schick und Können der Existenzgründer.

2008 fand der vierzehnte Aktions- und Informationstag  „EXISTENZ 2008“, ausge­rich­tet von der IHK München/Oberbayern in
Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförder­ungs­gesellschaft Traunstein im Landratsamt Traunstein statt.
Die „EXISTENZ 2008“ berät Existenz­gründern in der Anfangsphase und unterstützt sie in ihren Überlegungen und mit ihren Problemen.
Den Teilnehmenden wurde wie jedes Jahr Gelegenheit gegeben, sich kompakt und kostenlos zu informieren. In zahlreichen Vorträgen und an Informations­ständen konnten Tipps und das nötige Handwerkzeug sowie Hinweise auf Kontakt­stellen und Ansprechpartner eingeholt wer­den.

Auch für 2009 ist die „EXISTENZ“ aufgrund der positiven Resonanz wieder fest geplant.

 

Besucher_1 © IHK/Eisinger
Besucher_2 © IHK/Eisinger

 

In Kooperation mit:

IHK wifö ts

 

Girls Day 2008

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Wie jedes Jahr fand am 24. April 2008 der Girls’ Day statt. Seit dem Gründungstag dieser Initiative haben bislang 800.000 Mädchen am Girls’ Day teilgenommen. An diesem Aktionstag erhalten Mädchen die Möglichkeit, Berufe zu entdecken, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind.

Schülerinnen der 5. – 10. Klassen schnuppern in die Arbeitswelt hinein, befassen sich mit zukunftsorientierten Berufen in Technik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften und lernen weibliche Vorbilder aus Wirtschaft und Politik kennen. Die Schülerinnen können in Werkstätten und Laboren frei von Geschlechter­klischees selbst aktiv werden. Deshalb gilt der Girls’ Day für die Unter-nehmen in Deutschland als ein wichtiges Instrument des Personalmarketings.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land unterstützt die Initiative. Der EuRegio Girls’ Day 2009 findet am 23. April 2009 statt.

Kooperation mit der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein:

Berufsinformationsmesse (BIM)

Bildung und Ausbildung ist in der EuRegio ein wichtiges, länderübergreifendes Thema. Zusammen mit der EuRegio Salzburg– Berchtesgadener Land – Traunstein und der Wirtschaftsförderungs­gesellschaft des Land­kreises Traunstein beteiligten wir uns erneut an der Berufsinformationsmesse BIM 2008 in Salzburg. Von den 22.000 Besuchern kamen rund 6.000 Jugendliche aus Bayern, um sich auf der derzeit größten Ausbildungsplattform Westösterreichs über Berufs- und Bildungs­möglichkeiten der Region zu informieren.

BIM_Besucher © WKS-Neumayr
Neumayr  


Hier präsentierten sich einerseits neben den klassischen Branchen, wie z.B. Maler, Kfz-Techniker, Kleidermacher oder Friseure, auch große Salzburger und südbayerische Unter­nehmen, auch aus dem Berchtesgadener Land, und informierten über ihre Arbeits­weisen und Ausbildungsmöglich­keiten.
Andererseits nutzten die Bildungseinricht­ungen wie Schulen, Fachhochschulen und Universitäten beider Länder die Möglichkeit, ihre Bildungs- und Ausbildungswege auf dieser Messe vorzustellen.
Die BIM 2008 wurde von großem Medieninteresse und einer breiten Berichterstattung unterstützt.

 

in Kooperation mit:

EuRegio Berufs-Info-Messe wifö ts

2007:

PR-Offensive

Schon im Jahr 2006 hat die „PR-Offensive“ mit insgesamt drei Veranstaltungen vielen Unter­nehmerinnen und Unternehmern aus dem Berchtesgadener Land interessante Einblicke und Erkenntnisse bezüglich einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit vermittelt.

Aufgrund der überaus positiven Resonanz auf diese Wirtschaftsinitiative knüpfte 2007 das Landratsamt Berchtesgadener Land in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land und Untersberg live an den Erfolg der
Veran­staltungs­reihe an.

Im Rahmen der PR-Offensive soll unseren Unternehmen bewusst gemacht werden, dass ihre wirtschaftliche Stärke nicht nur von grundlegenden Faktoren wie Produktqualität oder Marktanteil abhängig ist, sondern auch von ihrer Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Das Projekt zeigte Unternehmen Techniken und Möglichkeiten auf, wie man im kleinen Umfeld regional, aber auch lokal,Öffentlich­keitsarbeit betreiben kann.

Public Relations sind gerade für klein- und mittelständische Betriebe eine der wich­tigsten und wirkungsvollsten Instrumente, um die Öffentlichkeit über Unternehmens­ent­wicklungen zu informieren und sie aktiv daran teilhaben zu lassen. PR macht auch möglich, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu erkennen und diese regel­mäßig mit den Produkten oder Dienst­leistungen des Unternehmens zu vergleichen.

Bei der „PR-Offensive 2007“ konnten Unternehmen lernen, wie sie Public Relations gewinnbringend für ihr Unternehmen
ein­setzen und zugleich wertvolle Kontakte zu regionalen Medien aufbauen und pflegen können. Ein hochinteressanter PR-Workshop wurde an zwei unterschiedlichen Terminen jeweils im Landratsamt Berchtesgadener Land veranstaltet.

Referent Dr. Hannes Rosner, ausgebildeter Journalist, Leitung der Stabstelle „PR-Aktionen und Sponsoring“ der Bausparkasse Wüstenrot Salzburg und Universitätslektor führte durch die Vorträge und vermittelte folgende Inhalte:

  • Definition von Öffentlichkeitsarbeit
  • Abgrenzung Werbung und PR
  • Die Rolle der Medien
  • Pressekontakte: Pressekonferenz, Interview etc.
  • Verfassen von Pressetexten
  • PR ist mehr als „in den Medien vorkommen“
  • Sensibilisierung der Teilnehmer auf mögliche PR-Inhalte
  • Erfolgreiche Beispiele
  • Ideenpool (Lösungen individueller Probleme)

 

PR-Offensive 2007 Landkreis BGL

 

Wege ins Berufsleben

Bereits zum vierten Mal fand 2007 der Informationstag „Wege ins Berufsleben“ – kurz WIB – in den Räumen der Berufsschule Freilassing statt. Circa 600 Schüler nahmen am Berufsinformationstag teil und nutzten diese Orientierungshilfe zu wichtigen Fragen und Entscheidungen rund um die spätere Ausbildung.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land hatte im Jahr 2007 die Projektleitung im Arbeitskreis WIB um die Unternehmen vor dem Hintergrund des Fach­kräftemangels beim Zugang zu jungen ausbil­dungs­willigen Menschen zu unterstützen. Der von der WFG in Zusammen­arbeit mit dem WIFO Freilassing erstellte Ausbildungsatlas 2007 präsentierte circa 600 Ausbildungsbe­triebe aus dem Landkreis und zeigte das vielfältige und interessante Spektrum an Ausbildungsplätzen in der Region.

Der Arbeitskreis WIB ist eine Gemein­schaftsarbeit aus den Wirtschaftsjunioren Rupertwinkel e.V., dem Wirtschaftsforum Freilassing, der Staatlichen Berufsschule BGL, der Agentur für Arbeit Traunstein, der AIdA BGL und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land.

Es konnte eine große Anzahl an Unter­nehmern mobilisiert werden, die am Berufs­informationstag den Schülern unterschiedliche Berufsbilder vorstellten, Fragen beant­wor­teten und wichtige Informa­tionen für zu­kün­ftige Bewerbungs­gespräche gaben. 


eTourism

Das Internet hat den Reisemarkt nachhaltig verändert, denn immer mehr Menschen informieren sich im Internet über ihr Reiseziel, bevor sie dieses besuchen und kümmern sich im Vorfeld um eine Unterkunft, mögliche Freizeitaktivitäten oder das Verkehrsmittel, das sie benutzen möchten. Des Weiteren wird das direkte Buchen von touristischen Leistungen im Internet immer beliebter und Anfragen an den Reiseveranstalter werden zunehmend per Email gestellt.

Der Einsatz neuer Informations- und Kommuni­kations­tech­nologien stellt für Reisedesti­na­tionen und ihre Leistungsträger große Möglich­keiten und Chancen dar, ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu optimieren. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen bieten sich dadurch Wege, um neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen.

Um dem internationalen Wettbewerb stand­halten zu können, ist es wichtig, Betriebe auf den so genannten eTourism vorzubereiten und das vorhandene Wissen der Unter­nehmen zu stärken. In diesem Sinne, hat die EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein in Zusammenarbeit mit der BGLT, der IHK und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land das EuRegio – eTourism Forum 2007 veranstaltet, bei welchem sich die Betriebe in fünf verschiedenen Modulen über die Segmente des eTourism informieren konnten.

Europäische Union www


Ziel war es, den Tourismusbetrieben unseres Landkreises neue, webbasierte Methoden der Vermarktung, Dienstleistung und Kunden­betreuung aufzuzeigen. Behandelt wurden die Themen: eTourism - Grundlagen, Mar-keting und Vertrieb, Neue Technologien in der Praxis, Service­orientierung und Desti­nationsschwerpunkt. Die verschiedenen Mo­dule fanden im Zeitraum September bis November zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an verschiedenen Örtlichkeiten statt. Der Kongress Brennpunkt eTourism 2007 bildete den Abschluss des Forums.

Die Veranstaltungen des Forums waren zu­dem im Rahmen der Qualitätsoffensive Berch­tes­gadener Land berücksichtigt und richteten sich sowohl an die Wissenschaft, als auch an die unternehmerische Praxis.

Veranstaltung  
EuRegio © EuRegio Salzburg- Berchtesgadener Land– Traunstein

 

Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft 2007

In diesem Gremium arbeiten die Vertreter aller Schulformen im Berchtesgadener Land mit Vertretern aus der Wirtschaft, bestehend aus Unternehmern, Verbänden und Organisationen, wie der Wirtschaftsför­derungs­gesellschaft Berchtesgadener Land, zusammen, um einen möglichst guten Übergang von der Schule ins Berufsleben zu ermöglichen. Im Vordergrund steht dabei ein frühzeitiger Kontakt zwischen den verschie­denen Schulformen und den Unternehmen. Die Schüler sollten frühzeitig die Möglichkeit erhalten, sich mit Berufsbildern auseinander­zusetzen. Im Rahmen der Aktion Brücken­schlag wurden daher die Unter­nehmen im Landkreis angesprochen, für die Schulen ab der siebten Jahrgangsstufe ent­sprechende Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen.

? © Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land

Der Arbeitskreis setzt sich unter anderem für folgende Ziele ein:

 

  • Die Schulabgänger der allgemein bil­denden Schulen müssen grundsätzlich an den Praxisbezug herangeführt werden
  • Die Sozialkompetenzen der Schüler müs­sen gefördert werden
  • Einführung des „dualen Studiums“
  • Organisation von Projektseminaren zur Studien- und Berufsorientierung der Gym­nasien

 

in Kooperation mit:

? ? Logo Bundesagentur für Arbeit AIdA BGL

 

    

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       © Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land             


InnoVersys

Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist eine der Grundvoraussetzungen für Unternehmen. Um hier Potentiale und Handlungsbedarf aufzu­zeigen, wurde in der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein im Jahr 2006/2007 das Projekt InnoVersys durchge­führt.
Ausgehend von einer Analyse der Güter­ströme innerhalb der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein und außerhalb der Region ist es das Ziel, die Optimierungs­potentiale zu erkennen und Möglichkeiten aufzuzeigen, den Güter­ver­kehr auf die Schiene zu verlagern. Denn die Bahn kann bis zu 25 Prozent billiger sein als der LKW, aber nur dann, wenn genügend Masse für den Transport der Güter für einen Ganzzug vorhanden ist (entspricht der La­dung von 40 LKWs!).
Die Lösung dieses Problems ist eine Bünde­lung der Transportströme mehrerer Unter­nehmen. Vorraussetzung hierfür ist die Kenn­tnis der Transportströme einzelner Unter­nehmen, die im Rahmen des Projekts Inno­Versys anhand einer Befragung mit 300 Unternehmen erhoben wurden.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Freistaates Bayern, des Landes Salzburg, der EU und von Unternehmen aus der Region finanziert. Projektträger auf bayer­ischer Seite ist die Wirschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land.

dbt © dbt - developing business in transport

 

Im Jahr 2007 wurde das Projekt InnoVersys abgeschlossen. Aus der Studie ergaben sich acht Umsetzungsprojekte für eine
Verbes­serung der Güterverkehrs­infra­struktur für unsere Unternehmen und eine teilweise Verlagerung von Güterverkehr auf die Schie­ne, die in Folge realisiert werden sollen:

  1. Mozart Nachtexpress Salzburg-Wien

Täglich fahren Hunderte LKWs zwischen Salzburg und Wien. Davon viele mit Sammelladungen der Speditionen – auch aus Bayern.
Ein Teil dieser Transporte kann auf die Schiene verlagert werden. Zu den Vor­raussetzungen gehören die Abfahrt spät­abends, die Ankunft sehr früh am Morgen und wettbewerbsfähige Preise, die zumindest die Preise des LKW-Transports nicht über­steigen. Denn die Herausforderung liegt darin, die relativ kurze Bahnstrecke zwischen Salzburg und Wien von nur 330 Kilometern im Rahmen des Kombinierten Verkehrs wirt­schaft­lich zu betreiben. Namhafte Spediteure aus der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein arbeiten in der InnoVersys-Arbeitsgruppe mit und begleiten dieses Umsetzungsprojekt mit ihrem Know-How. Der Mozart Nachtexpress Salzburg-Wien wird 2008 umgesetzt und spart durch den Verla­gerungs­effekt von 13.500 LKW-Fahrten im Jahr circa 1.000 Tonnen CO2 jährlich.

  1. Erhöhung grenzüberschreitender Bedienungsqualität auf der Bahn

Die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn – Railion – bedient die Gleis­anschlüsse im Südosten Bayerns vom Knoten Rosenheims a us.
Mit zunehmender Entfernung von Rosenheim fallen die Bedienungszeiten für das Beistellen und Abholen von Waggons in die Mittagszeit und entsprechen nicht mehr den Bedürf­nissen der verladenden Unternehmen. Gleich­zeitig werden Einzelwagen aus Deutsch­land, die für die Anschlussbahnen des Wirtschaftsraums Salzburg bestimmt sind, zuerst in die überlastete Verschubanlage Salzburg-Gnigl gebracht.
Mit der Folge, dass auch die Bedienung der Salzburger Gleis­anschlüsse nicht die nötige Qualität (Bei­stellung zur richtigen Zeit, Pünktlichkeit) zeigt. 2008 soll daher eine Bündelung der Einzel­wagenverkehre für Südostbayern und den Zentralraum Salzburg im Bahnhof Freilassing und Durchführung grenzüberschreitender Bedienungsfahrten (Beistellen und Abholen von Waggons) realisiert werden.
Durch diese Bündelung steigt die Wirtschaftlichkeit des Einzelwagenverkehrs und die Qualität nimmt zu. Bestehende
Gleis­anschlussverkehre wer­den gesichert und attraktiver. Gleichzeitig wird der Bahnknoten Freilassing aufgewertet.

dbt © dbt - developing business in transport

 

Vorraussetzung hierfür ist, dass sie deutsche Railion und Rail Cargo Austria, der Güter­verkehrsanbieter der ÖBB in der Bedienung von Kunden grenzüberschreitend zusamme­narbeiten.

  1.  Erweiterung Kombinierter Verkehr (KV) – Unschlagbarkeit

Ein Terminal des Kombinierten Verkehrs (KV) bildet die Schnittstelle zwischen LKW-Trans­port und der Bahn. Von dort aus fahren Züge für maritime Verkehre zu Seehäfen, wo die Container auf Hochseeschiffe umgeschlagen und nach Übersee transportiert werden.
Kontinentale Verkehre sind hingegen, wenn Wechselbehälter mit der Bahn meist in Bal­lungs­räume gefahren werden.
Das vorhandene Container-Terminal in Salz­burg hat trotz des jüngsten Ausbaus wegen der Zuwächse bei maritimen Verkehren we­nig Kapazität für die kontinentalen Verkehre übrig. Die Potentialanalyse von InnoVersys hat gezeigt, dass aber auch die Nachfrage nach kontinentalen Verkehren mit Wechsel­behältern stark steigt. Da den Spediteuren derzeit kein passendes Angebot für die Verlagerung kontinentaler Transporte auf die Schiene zur Verfügung steht, wird eine zu­sätzliche Umschlag­anlage für den Kom­binierten Verkehr benötigt. Der regionalen Wirtschaft auf Bayerischer und Salzburger Seite würde damit der Zugang zu wirtschaft-lichen und nachhaltigen logistischen Trans­port­­systemen eröffnet. Der Verla­gerungs­effekt pro Jahr wird auf ca. 38.000 LKW-Fahrten und eine CO2– Einsparung von ca. 7.000 Tonnen geschätzt.

  1. Schotter und Split auf die Schiene

Mindestens 90 Prozent des mehrtonnigen Schotter- und Splittransports in Bayern und Salzburg werden mit dem LKW bewerk­stelligt.
Der Anteil der Bahn beim Transport dieses Massenguts könnte deutlich höher sein. Dem widerspricht aber die kurze Transport­entfernung, weil Hartgesteinstoffe wegen der hohen Transportkosten grundsätzlich in einem engen Radius von rund 250 Kilometern ausgeliefert werden. Außerdem können an den Empfangsstationen nur selten Ganzzüge entladen werden. Und in den meisten Fällen ist auch noch ein LKW-Nachlauf von der Bahnverladestation bis zum endgültigen Empfangsort nötig.
Im Rahmen von InnoVersys wurde ein Zugsystem für den Schienentransport von Schotter und Splitt entwickelt, das diese Restriktionen in Chancen umgewandelt hat. Dieses Zugsystem ist beispielhaft für die ge­samte Branche in der EuRegio. Mit der Umsetzung wurde bereits 2007 begonnen, 6.600 LKW-Fahrten können auf die Schienen verlagert werden, mit einem Einsparpotential 278 Tonnen CO2.

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Und das, obwohl eine Weiche zur direkten Einfahrt beim Container Terminal Salzburg vorhanden ist. Allerdings ist diese Weiche nicht an die Leit- und Sicherheitstechnik der Bahn angeschlossen und kann deshalb nicht gestellt werden. InnoVerys lieferte die Fakten zur Situation und sieht folgende Vorteile in einer Direktverbindung Freilassing-Klessheim: Die Umlaufzeiten der ohnehin sehr knappen Bahnwaggons könnten verkürzt und die Transport­dauer wird um mindestens einen Tag verkürzt (inkl. Wartezeiten am Bahnhof Salzburg-Gnigl) werden. Die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität des Schienengüterverkehrs würden massiv erhöht. Die Gleisanlagen in Salzburg-Gnigl würden ent­lastet und tägliche 24-Stunden Zugfahrten durch das Stadt­gebiet vermieden.

  1. Einzelwagen-Bündelung Südostbayern

Für den Einzelwagenverkehr finden die bayer­­ischen Unternehmen derzeit nur Ange­bote der DB-Güterverkehrstochter Railion vor.
Wettbewerb fehlt, das Angebot stimmt nicht immer mit den tatsächlichen Anforderungen überein. Vor allem auf deutscher Seite haben sich unterdessen zahlreiche regionale Eisenbahnverkehrsunternehmen zusammen­geschlossen. Sie bieten unter der Marke „EccoCargo“ den Transport von einzelnen Wag­gons oder Wagengruppen an. Inno­Versys bringt die betroffenen Unternehmen mit den Betreibern des EccoCargo-Netzes zu­sam­men, sodass die Unternehmen mit Gleis­an­schluss zwischen alternativen Angeboten zweier Eisenbahnverkehrs­unternehmen wäh­len können und Wettbewerb entsteht. Ge­nerell nimmt die Wirtschaftlichkeit von Einzel­wagen­verkehren zu. 8.000 LKW-Fahrten könn­ten verlagert, 19O0 Tonnen CO2 eingespart wer­den.

  1. EuRegio Osttangente

Die mittel- und (süd)osteuropäischen Länder, wie Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechen­land oder die Türkei sind wichtige Import- und Exportländer der Unternehmen aus der EuRegio, wie die InnoVerys – Analyse der Transportströme zeigt. Praktisch alle Trans­porte werden mit dem LKW gefahren, da ein leistungs­fähiges Ganzzug-System in die ge­nann­ten Länder nur ab Sopron in Ungarn be­steht, die Verbindung von der EuRegio nach Sopron jedoch nicht. Ziel ist es, eben diese Verbindung zu schaffen und damit 769 LKW-Fahrten auf die Schiene zu verlagern.

Außerdem werden im Rahmen einer Arbeits­gruppe neben den bisher erhobenen Trans­port­mengen weitere Bündelungs­potentiale identi­fiziert, ähnlich wie im Projekt „Mozart Nachtexpress Salzburg – Wien“.

  1. Cargo Shuttle EuRegio

Die Staatsbahnen ziehen sich immer mehr aus aufkommensschwachen Regionen zu­rück und legen ihren Schwerpunkt auf Zug­verbindungen mit großem Aufkommen. Unter­nehmen mit geringer Wagenzahl rea­gieren prompt und verlagern ihre be­stehenden Bahnverkehre auf den LKW. Der Cargo Shuttle EuRegio soll dieser negativen Entwicklung entgegenwirken. Es wird ein Zug entwickelt, der die beiden Knoten Steindorf und Taxenbach miteinander verbindet und während des Tages Container aus Taxen­bach zum Container Terminal Salzburg bringt. So kann dann eine festgelegte Waggon­gruppe täglich nach einem fixen Zeitplan Container und Wechselbehälter zwischen drei Standorten transportieren. Später sollen Stand­orte auf bayerischer und Salzburger Seite hinzukommen und Anschlussbahnen direkt anfahren. Rund 8.000 LKW-Fahrten können mit dem Cargo Shuttle EuRegio verlagert und 300 Tonnen CO2 vermieden werden.

Bei InnoVersys sind insgesamt 13 namhafte Unternehmen aus Industrie und Logistik als Partner und Mitfinanzierungsgeber direkt be­teiligt.
Somit saßen von Beginn an die Vertreter der Unternehmen aus Bayern und Salzburg an einem Tisch, die Güter produ­zieren, verladen oder transportieren. Mit unterstützt wurde das Projekt auch von der IHK für München und Oberbayern, der Industriellenvereinigung Salzburg und der Wirtschaftskammer Salzburg.

InnoVersys Gefördert von der Europäischen Union

2006:

Exzellenzinitiative TU München

Die Technische Universität München wurde 2006 zu einer von drei Eliteuniversitäten in Bayern gewählt. Landrat Georg Grabner ist es gelungen, die Veranstaltung "Exzellenzinitiative" der TU München nach Berchtesgaden zu holen. Zu dieser Veranstaltung mit hochrangigen Professoren der TU wurden auch High Tech Unternehmer aus dem Landkreis eingeladen. In einer lockeren aber kreativen Atmosphäre konnten unsere Unternehmer Kontakt mit den Lehrstühlen der TU München knüpfen. Es zeigen sich bereits erste Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Vertreter der TU München zeigten sich beeindruckt vom innovativen Potential unserer Unternehmer. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde durch den Präsidenten der TU München, Herrn Prof. Hermann auch die Gründung eines Forschungsinstitutes durch die TU im Landkreis angekündigt.

 

2005:

Grenzüberschreitendes Netzwerk für innovatives Bauen

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land beteiligt sich seit 2005 am grenzüberschreitenden Netzwerk für innovatives Bauen. Wirtschaftsakteure und Initiativen aus der Region Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein, die in den  Handlungsfeldern produktorientiertes, bedürfnisorientiertes und prozessorientiertes Bauen hohe Qualitätsstandards und Innovationen anstreben, sind Träger des Netzwerkes „bauen innovativ“. Hauptsächlich kommen die Akteure aus den Bereichen Architektur, technische Planung, Bau-Haupt- und Hilfsgewerbe, Bauhandwerk, sonstige gebäuderelevante Gewerbe und der Baustoffindustrie.

Besonders Klein- und mittelständische Unternehmen erzielen durch das Netzwerk einen erhöhten Bekanntheitsgrad und können durch neue Produkte und Dienstleistungen die Chancen für eine erfolgreiche Auftragsakquisition steigern. „bauen innovativ“ schafft grenzüberschreitende Kontakte sowie informelle Netzwerke.

„bauen innovativ“ entwickelt gemeinsam ein Qualitätsmanagement mit hohen Qualitätsstandards, bietet Zugang zu Fördermitteln und erleichtert öffentliche Dienstleistungen. Außerdem organisiert das Netzwerk den Informations- und Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen, unterstützt die Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und leistet Öffentlichkeitsarbeit für innovative (Kooperations-) Projekte.

 

IT-Region

Die „IT-Region“ ist ein Projekt der Städte Salzburg, Rosenheim und Kufstein in Kooperation mit der EuRegio
Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein und zahlreichen weiteren regionalen Partnern aus Salzburg, Bayern und Tirol.

Ziel ist es, diese Region als IT- Wirtschafts- und Betriebsstandortraum zu stärken, indem vor allem vorhandene regionalwirtschaftliche Potentiale gefördert werden und die regionalen Stärken gebündelt werden.

Die wesentlichen Ziele der IT-Region:

  • Eröffnen von Marktchancen durch grenzübergreifende Kontakte;
  • Angebot und Nachfrage in Bildung, Forschung und Qualifizierung am Bedarf der Unternehmen orientieren;
  • Nutzen und Fördern von Informations- und Kommunikationstechnologien als Impulsgeber für Innovationen
    und für den technologischen Fortschritt der KMUs.

Standortmarketing

Über das strategische Standortmarketing bekommt der Landkreis Berchtesgadener Land nach innen und außen sein einzigartiges Profil.
2005 wurden die Vorarbeiten dafür abgeschlossen. Dazu zählten etwa die Potentialanalyse der Gemeinden, Fragen nach verwertbaren Gewerbeflächen und Kompetenzknoten der einzelnen Branchen in der Region.

Unser Ziel: Der Wirtschaftsstandort wird zukünftig unter einer gemeinsamen Dachmarke „Berchtesgadener Land“ vermarktet. Hierzu werden eine Abgrenzung zu den touristischen Angeboten und eine enge Abstimmung mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH notwendig sein. Die touristische und die wirtschaftliche Markenbildung sollen sich gegenseitig stärken und dem Landkreis ein unverwechselbares Gesicht geben. Diesen Prozess haben wir mit den entsprechenden Vorarbeiten und Planungsmaßnahmen im Jahr 2005 auf den Weg gebracht.

Zu den Aktivitäten im Standortmarketing gehörten auch die Mitarbeit am Buch „Europa-Region Salzburg“ und die Teilnahme an der Gewerbeimmobilien-Messe EXPO REAL in München mit dem Wirtschaftsraum Südbayern „Greater Munich Area e.V.“.


SABE-V

Die Studie "SABE-V" wurde im Juni präsentiert. Sie gibt Auskunft über die Einzelhandelsverflechtung zwischen Bayern und Salzburg und wurde von der WFG BGL und anderen Kooperationspartnern mit in Auftrag gegeben. Die gewonnenen Erkenntnisse sind wichtige Grundlage für die strategische Entwicklung des Landkreises.

2003:

BERTRAM

BERTRAM ist eine Zusammenarbeit der WFG BGL, der Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaft im Landkreis Traunstein und dem Mediencluster Salzburg; Organisation von Unternehmertreffen mit interessanten Vorträgen und Diskussionen.


nexxt- Initiative Unternehmensnachfolge

Zur Erleichterung des unternehmerischen Generationswechsels in Deutschland hat die Bundesregierung im Mai 2001 die „nexxt" Initiative Unternehmensnachfolge gestartet. Gemeinsam mit Aktionspartnern aus Verbänden und Organisationen der Wirtschaft, des Kreditwesens und der Freien Berufe wird unter der Dachmarke „nexxt" das Thema der Unternehmensnachfolge mit eigenen Veranstaltungen, Maßnahmen und Aktivitäten stärker als bisher in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt.

Mit dem Internetportal www.nexxt.org wurde ein elektronischer One-Stop-Shop eingerichtet, der mit einem umfassenden Informationsangebot und Serviceelementen Wege aufzeigt, wie die Unternehmensnachfolge erfolgreich gestaltet werden kann. Dieses Angebot richtet sich gleichermaßen an Übergeber und Übernehmer. Vor allem sollen Existenzgründer darüber informiert werden, dass mit der Unternehmensübernahme eine interessante Alternative gegenüber der Neugründung zum Schritt in die Selbständigkeit besteht.
Um diesen Prozess noch besser zu unterstützen, wird die Unternehmensbörse des BMWA und der KfW Mittelstandsbank als neues Serviceangebot in das „nexxt"-Internetportal eingebunden. Dieser Service soll kleinen und mittelständischen Unternehmen den Generationswechsel sowie Existenzgründern den Start in die unternehmerische Selbständigkeit erleichtern.


Multimedia- Atlas