PROJEKTE UND AKTIVITÄTEN

EIGENE PROJEKTE:

Initiative Satellitennavigation Berchtesgadener Land

 

Initiative Satelliten Navigation Berchtesgadener Land

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Netzwerk Initiative Satellitennavigation Berchtesgadener Land ist ein Verbund von kleinen und mittelständischen Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen. Gemeinsam mit Anwendern konzipieren wir innovative Projekte im Bereich der Navigationsanwendungen und setzen diese um. Daraus entstehende Angebote, Produkte und Lösungen werden gemeinsam vermarktet.

 

Unser gemeinsames Ziel ist es, die Chancen, Kompetenzen und Potenziale von SatNav-Technologien in der Region und darüber hinaus zu fördern und aktiv zu nutzen. Durch das Netzwerkmanagement der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land werden Partner aus Südbayern und Salzburg stärker zusammengeführt, um Synergien sowie Innovationen durch neue Wissens- und Themenkombinationen zu schaffen.

 

Das Galileo Test- und Entwicklungsgebiet (GATE) im Berchtesgadener Land bietet Unternehmen die einzigartige Möglichkeit, Geräte und Anwendungen bereits vor der Verfügbarkeit aller europäischen Galileo-Satelliten zu entwickeln und unter realistischen Bedingungen zu testen.
Dadurch bieten wir für die Märkte von Morgen schon heute gemeinsam Projekte und Lösungen in den Bereichen:

  • Sicherheit und Rettungswesen
  • Mobilität und Verkehrslogistik
  • Gesundheit und Tourismus
  • Energie, Landwirtschaft und Umwelt
  • SatNav-Dienstleistungen (Beratung, Service und Kompetenz)

Wertvolle Zusammenarbeit


Die Netzwerkpartner ergänzen sich gegenseitig in den Bereichen Positionierungs-, Kommunikations- und Webtechnologien, GIS-Technologien sowie Software- und Hardwarelösungen. Von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Vermarktung und Finanzierung der Ergebnisse arbeiten die Netzwerkpartner in den genannten Feldern intensiv zusammen. Zudem bieten die Partner innovative Lösungen im Bereich Navigation und Positionierung an.


Die Initiative bietet alles, was für innovative und anwendungsorientierte Lösungen entscheidend ist: 

  • Ideenfindung und Konzeption
  • Projektplanung und -management
  • Entwicklung, Umsetzung und Controlling
  • Öffentlichkeitsarbeit auf Messen und Veranstaltungen
  • Pressearbeit

Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit der Initiative liegen dabei auf:

  • Entwicklung der Kompetenzen der Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen im Bereich der Satellitennavigation in Südostbayern und Salzburg.
  • Partnerschaftliche Konzeptionierung von anwendungsorientierten und kommerziellen SatNav-basierende Lösungen und Projekten.
  • Gemeinsame Umsetzung und Vermarktung der innovativen Projekte und Produkte.
  • Vermarktung des GATE-Betriebes in Berchtesgaden, der realistischen Test- und Entwicklungsumgebung für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.

Mehr Infos zum Partnernetzwerk  finden Sie unter www.satnav-bgl.eu.

 

gefödert von der europäischen Union

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Einzelwagenladungsverkehr

Anfang 2008 wurde das Projekt InnoVersys (Innovative Verkehrssysteme für die Wirtschaft in der EuRegio) erfolgreich abgeschlossen. Eine Feststellung des analytischen Teils des Projekts ist die Erkenntnis, dass das Angebot des Eisenbahnverkehrsunternehmens DB-Schenker-Rail nicht immer mit den tatsächlichen Anforderungen an den Güterverkehrsmarkt und den logistischen Strukturen übereinstimmt. Ebenso fehlen alternative Angebote von Wettbewerbern im Schienengüterverkehr. Die Folge ist, dass Anschlussgleisanlagen von wenigen Ausnahmen abgesehen immer weniger genutzt werden. Die vorhandene Infrastruktur droht bedeutungslos zu werden.
Die Basisüberlegung des Umsetzungsprojektes Einzelwagenbündelung ist, regionale Anschlussbahnbetreiber mit ihren individuellen Anforderungsprofilen und den schienenaffinen Mengen zu bündeln und von Konzentrationspunkten Zielgebiete möglichst mit Ganzzügen zu verbinden. Nun ist bekannt, dass das System Schiene im Nahbereich hohe Kosten verursacht und deshalb im Wettbewerb zum Straßengüterverkehr oft nicht bestehen kann. Dem kann begegnet werden, wenn regionale und effiziente Leistungseinheiten geschaffen werden, die nach dem Prinzip „Holen-Bringen-Holen-Bringen“ nach individuellen Anforderungen durch Gleisanschließer und Anschlussbahnbetreiber bedient werden.

Als eines von acht Projekten aus der InnoVersys-Studie stellte am 21. September 2009 die Wirtschaftsförderungsgesellschaft zusammen mit Teisendorfs Bürgereister Franz Schießl, dem Zweckverband Gewerbeflächenmanagement Berchtesgadener Land und der Rudolf Mayer Beratungsgesellschaft mbH Pläne für ein Terminal für kombinierten Verkehr (KV) in Teisendorf vor. Durch das Terminal wird die Umlage von Straße auf Schiene erleichtert und somit der Wirtschaftsstandort Bechtesgadener Land aufgewertet. Nicht nur wegen des wirtschaftlichen Effekts, sondern auch aus Umweltschutzgründen ist ein KV-Terminal (Schiene statt Straße) vorteilhaft für die Region.

 

 

Qualitätsoffensive Berchtesgadener Land

Jeder Leistungsträger in einem Tourismus- und Einkaufsort profitiert von der Qualität der übrigen Leistungsträger oder er wird von der man­geln­den Qualität der Partner beein­trächtigt. Die synergetischen Wechselwirk­ungen sind im Zuge der „Service-Kette“ sehr groß.

Um Qualitätssteigerungen insbesondere im Dienstleistungsbereich von Tourismus, Handel und Service voranzutreiben, hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land mit Unterstützung der BGLT GmbH, der IHK für München und Oberbayern und fast allen Kommunen des Landkreises Berch­tesgadener Land die „Qualitäts­offensive“ für das Berchtesgadener Land ins Leben ge­rufen.

Das Projekt ist branchenübergreifend und beinhaltet die gesamte Servicekette, von der Anfrage bis zur Abreise des Gastes. Jede Stei­gerung der Dienstleistungsqualität kommt so­mit jedem Betrieb zugute. Durch ein spezielles Punktesystem gibt die Qualitäts­­offensive Berchtesgadener Land An­reiz und Motivation, die Service-Qualität zu steigern.

Unser Versprechen: „Alles andere als flach“ mit „Qualität auf allen Ebenen“
Im Prozess der Qualitätsoffensive haben wir zusammen mit unseren Partnern und der Agen­­tur Kohl & Partner ein Konzept erar­beitet, wie das Ziel „Mehr Qualität im Dienst­leistungsbereich im Berchtes­gadener Land“ erreicht werden soll.


Qualität auf allen Ebenen

Der Slogan des Berchtesgadener Landes „Alles andere als flach“ wurde mit dem Prädikat „Qualität auf allen Ebenen“ im goldenen Qualitätssiegel ergänzt. Im Vorfeld wurden bereits Mystery-Checks durchgeführt, bei denen öffentliche Servicestellen, Handels­betriebe und Beherbergungs- und Gastro­nomie­­betriebe auf ihre Qualität überprüft wurden. So wurde ein Ist-Zustand ermittelt und das Potential für Verbesserungs­möglichkeiten deutlich gemacht.

 

Qualitätspass

In einem Qualitätspass werden Punkte gesammelt, um das „Goldene Qualitäts­siegel - Qualität auf allen Ebenen“ zu erreichen. Punkte werden für die Teilnahme an Vorträgen und Seminaren vergeben so­wie für entsprechende Qualifikationen. Das aktuelle Vortragsprogramm und weitere Infor­mationen sind für Interessierte stets unter www.qualitaetsoffensive-bgl.de oder www.wfg-bgl.info zu finden. Der Multipli­kationsfaktor hängt von der Größe des Betrie­bes (der Anzahl der Mitarbeiter bzw. Betten­anzahl) ab. Je kleiner das Unternehmen, desto größer der Multiplikationsfaktor. Große, mittlere, wie kleine Unternehmen werden so gleich­berechtigt behandelt und können mit denselben Anforderungen ihr Qualitäts­siegel erreichen.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land ist in diesem Projekt Schnittstelle und Projektkoordinator. Unsere Auf­gabe ist es, die Unternehmen und Betriebe weiter zu sensibilisieren und zu motivieren.



Standortmarketing - Region 18

Standortmarketing – Region 18:
Wirtschaftlicher Erfolg eines Landkreises im globalen Wettbewerb kann nur in der Einbettung in die Region stattfinden. Unsere Region im Sinne der Planungsregion 18 liegt strategisch günstig südlich von München in der Nachbarschaft zu Salzburg mit guten infrastrukturellen Voraussetzungen als Tor zu Südosteuropa.

Um diese Region weiter zu entwickeln, haben Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Institutionen zusammen mit engagierten Bürgern ein Entwicklungs­gutachten für die Region 18 angestoßen. Im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung wurden folgende Schwerpunktthemen bearbeitet: Finanzierung und Förderung, Weiterbildung und Fachkräftemangel, Infrastruktur, gemeinsame Standort­vermarktung und Ausbau der Aktivitäten in Richtung von zukunftsorientierten Branchen. Mit vielen Anregungen der Teilnehmer wurde so eine Grundlage erarbeitet, auf deren Basis die weiteren Ansätze für die künftige Entwicklung unserer Region aufgebaut werden.

Die Region Südostoberbayern in Kürze


Region Südostbayern

Die Planungsregion Südostoberbayern liegt im äußersten Südosten Deutschlands und Bayerns zwischen München und Salzburg und grenzt an die österreichischen Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Tirol und ist eine von 18 Planungsregionen in Bayern:

© Regionaler Planungsverband Südostoberbayern

 


Region Südostbayern  

© Regionaler Planungsverband Südostoberbayern

 

  1. Bayerischer Untermain
  2. Würzburg
  3. Main-Röhn
  4. Oberfranken-West
  5. Oberfranken-Ost
  6. Oberpfalz-Nord
  7. Industrieregion Mittelfranken
  8. Westmittelfranken
  9. Augsburg
  10. Ingolstadt
  11. Regensburg
  12. Donau-Wald
  13. Landshut
  14. München
  15. Donau-Iller
  16. Allgäu
  17. Oberland
  18. Südostoberbayern

- Spezielles Angebot für Unternehmer:

Stromeinkaufsring

Seit 2004 existiert nun schon der Strom­ein­kaufs­ring, der einheimischen Unterneh­men den gemeinsamen Einkauf von Strom und eine Senkung der Energiekosten ermöglicht. Dieses Projekt wird erfolgreich von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land und der Energie Consulting GmbH geführt.


Mittlerweile beziehen 14 Unternehmer, mit ein­em Jahresbedarf von circa zehn Millionen kWh, gemeinsam Strom, um so deutlich günstigere Stromeinkaufspreise zu erhalten. Die Teilnehmer sind unter anderem in Berch­tes­gaden, Traunstein, Piding, Freilassing und Schönau ansässig. Insgesamt zwölf Anbieter aus Österreich, Frankreich, Belgien, Deutsch­land, den Niederlanden und der Schweiz hat der Stromeinkaufsring für seine europäische Ausschreibung im Visier, da durch einen Zusammenschluss eine wesent­lich bessere Ausgangsposition gegenüber den Anbietern erzielt werden kann.


Die Einkaufskosten für Energie sind ein ernst­zunehmender Wettbewerbsfaktor ge­wor­den. Schon in den vergangenen Jahren konnte durch den Stromeinkaufsring die steigende Preisentwicklung am Strommarkt deutlich gebremst werden. Erfahrungsgemäß ermög­licht der Stromeinkaufsring Vertrags­abschlüs­se mit Preisen, welche circa fünf bis zehn Prozent unterhalb normaler Preiskondit­ionen an­gesiedelt sind.

Das Unternehmensnetzwerk des Stromeinkaufsrings ist offen und weitere Interessierte sind willkommen. Unternehmen, die das Kostensenkungspotential durch einen gemeinsamen Stromeinkauf realisieren möchten, können sich jederzeit an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land wenden.