EXISTENZGRÜNDUNG


Wir unterstützen Sie in allen Fragen der Existenz- und Unternehmensgründung sowie in der Unternehmensnachfolge.

Zusammen mit unseren Partnern, der IHK-Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der HWK-Handwerkskammer für München und Oberbayern und den Aktivsenioren Bayern e.V. helfen wir Ihnen bei den ersten Schritten zum eigenen Unternehmen.

Bevor Sie Ihren eigenen Betrieb gründen, beachten Sie bitte einige wichtige Punkte:

  • Die Vorbereitungszeit: Eine Gründung braucht Zeit. Veranschlagen Sie für Ihre Vorbereitungen etwa sechs bis zwölf Monate.

  • Das Geschäftskonzept: Der zeitintensivste Bereich einer Gründung ist die schriftliche Erarbeitung Ihres Geschäftskonzepts oder "Businessplans". Bitte befassen Sie sich intensiv mit Ihrem Geschäftsplan. Denn ohne einen sinnvoll gestalteten Businessplan gibt es keine Möglichkeit, Bankkredite oder staatliche Förderkredite in Anspruch zu nehmen.

  • Die begleitende Beratung: Erkundigen Sie sich nach einer begleitenden Beratung während der ersten Jahre Ihrer Gründung. Wir helfen Ihnen dabei gerne.

  • Die Beratungsförderung: Bei der Inanspruchnahme eines Unternehmensberaters kann diese Beratungsdienstleistung unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.

  • Der Bankkredit: Bei Bankkrediten gilt vor allem: Fragen Sie nicht nur bei einem Kreditinstitut nach. Erkundigen Sie sich auch nach Bürgschaften oder Beteiligungen. Ein Vergleich lohnt sich!

  • Die finanziellen Rücklagen: Schaffen Sie sich finanzielle Rücklagen. Besonders ab dem dritten Jahr besteht die Gefahr einer Liquiditätskrise, da Tilgungslasten, Einkommensteuer und Gewerbesteuernach- und -vorauszahlungen anfallen können. Beachten Sie bitte auch, dass Sie Ihrer Hausbank für die Inanspruchnahme von staatlichen Förderkrediten in der Regel 20 Prozent der Kreditsumme als "besicherbares Eigenkapital" nachweisen müssen.

 

So können Sie Fördermittel beantragen. Dabei gilt das so genannte "Hausbankprinzip":

1. Der Unternehmer oder Existenzgründer:

  • Sie erstellen Ihr Geschäftskonzept. Dazu noch ein kleiner Tipp: Betrachten Sie bitte Ihr Geschäftskonzept als "Ihre Bewerbung" und erstellen Sie es äußerst sorgfältig. Sie "werben" sozusagen für sich als Unternehmerpersönlichkeit und für Ihre Geschäftsidee. Fehlerfreies Erscheinungsbild, Druck auf Hochglanzpapier und Einband sind heute Standard.

  • Sie führen Ihr Finanzierungsgespräch mit Ihrer Hausbank. Wir begleiten Sie dazu gerne.

 

2. Ihre Hausbank:

  • Prüft Ihr Konzept.

  • Hilft Ihnen bei der Antragstellung.

  • Leitet den Antrag an eine Förderbank (KfW-Mittelstandsbank, LfA) weiter.

 

3. Die Förderbank:

  • Prüft den Antrag.

  • Leitet Ihrer Hausbank ein Darlehensangebot zu.

 

4. Ihre Hausbank:

  • Schließt mit Ihnen den Darlehensvertrag ab.

  • Ruft die Darlehensmittel auf Ihren Wunsch bei der Förderbank ab.

  • Zahlt Ihnen die Mittel aus.

 

6 typische Fehler beim Schreiben eines Business-Plans


Ein schlüssiges Konzept ist für Gründer nicht zuletzt Voraussetzung dafür, Kredite und finanzielle Fördermittel zu erhalten. Es muss Banker davon überzeugen, dass sie das geliehene Geld auch wieder zurückerhalten. Das gelingt nicht immer. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit nennt die 6 häufigsten Fehler beim Erstellen eines Business-Plans:

 

1. Mangelnde persönliche Qualifikationen

Kreditinstitute müssen erkennen können, dass angehende Unternehmer das Rüstzeug für eine selbstständige Existenz haben, sowohl in fachlicher als auch in kaufmännischer Hinsicht. Vor allem im kaufmännischen Bereich haben Gründer aber immer wieder große Defizite. Viele haben häufig nur wenige oder überhaupt keine Erfahrungen in der eigenen Branche, in Mitarbeiterführung und -motivation oder Kundengesprächen.


2. Fehlende Kenntnisse über Markt- und Wettbewerbsverhältnisse


Bei der Vorstellung von Konzepten wird immer wieder deutlich, dass Gründer weder ihren Markt noch ihre Konkurrenz studiert haben. Zudem haben sie nicht selten vergessen zu ermitteln, ob das geplante Unternehmen überhaupt rentabel ist. Oft versäumen Gründer, für ihre erwarteten geschäftlichen Erfolge maßgebliche Faktoren und Daten zu erheben bzw. aufzuführen.


3. Kein Überblick über Finanzbedarf und Eigenkapital

Viele Gründer sind sich nicht darüber im Klaren, wie viel Geld sie brauchen. Sie haben auch keine Vorstellung, wie viel Startkapital sie selbst in ihr Unternehmen einbringen müssen. Wichtig: Eigenkapital ist in der Regel die unabdingbare Voraussetzung für einen Kredit.


4. Nicht überzeugende Präsentation


Von besonderer Bedeutung ist auch der persönliche Eindruck, den eine Gründerin oder ein Gründer bei der Vorstellung des Business-Plans bei der Bank hinterlässt. Viele kommen viel zu früh zum Bankgespräch, ohne über ein ausgearbeitetes Konzept zu verfügen. Problematisch ist generell, wenn sie keine fundierten Informationen (über Marktsituation, Branchenentwicklung, Finanzbedarf, usw.) vorzuweisen haben, die kritischen Fragen standhalten. So können Gründer das Vertrauen des Kreditgebers nicht gewinnen.


5. Unklar, unverständlich, nicht überschaubar

So manches Konzept mag gut sein, ist aber in sich nicht schlüssig oder zumindest nicht schlüssig dargestellt.


6. Zu umfangreich


Häufig fallen Konzepte auch zu umfangreich aus. Anstatt konkrete Angaben über das Vorhaben zu formulieren, verlieren sie sich in allgemeinen Aussagen und Feststellungen. Wichtige Details werden stattdessen nicht selten in einem Nebensatz abgehandelt.

 

Weitere Informationen zum Download als pdf-Datei:

Geschäftsräume zum Start:

Im Techno-Z Freilassing und im Gründerzentrum Berchtesgadener Land stehen Ihnen Büroräume oder Werkhallen in unterschiedlicher Größe mit guter Basisausstattung und günstigen Konditionen für Ihren Unternehmensstart zur Verfügung.

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit den Royce Business Centers in Freilassing zusammen, die Ihnen einen "Rundum-Service" bei Gründungsformalitäten und verschiedenen Bürodienstleistungen anbieten. Auch kleinere Büroeinheiten können zur Verfügung gestellt werden.

Weitere interessante Links zum Thema Existenzgründung und Fördermittel:

Existenzgründung

Aktivsenioren Bayern e.V.

Alt Hilft Jung Bayern e.V.

Businessplan Software und Checklisten der Sparkasse Berchtesgadener Land

Börse-Existenzgründung
BJU
Checkliste.de - Existenzgründung
Existenzgruender.de
Existenzgründungen aus Hochschulen
Existenzgruendung.de

Existenzgründerpaket Käuferportal
Geschaeftsidee.de

Gruenderagentur.org
Gründerinnenagentur.de

Gründerservice
Gruenderstadt.de

Gruenderzentrum.de
Gründen im Team
www.gruendung-aktuell.de
www.ichag-portal.de
www.ihk-startup.de
Innovationsnetz Bayern
Münchener Business Plan Wettbewerb
Newcome.de
Nexxt-Change.org
Sparkasse
Startmesse
Studis-Online
Überbrückungsgeld
Unternehmerinfo-Existenzgründung
Wirtschaftswoche - Gründer Spezial
Xistence

Fördermittel und Finanzierung

Bayerische Beteiligungsgesellschaft
Business Angels Network
Business-Angel-Team
BVK e.V.
Foerdergelder.net
Foerderland.de
Foerdermittel.de
IT-Adventure
KfW-Mittelstandsbank
Kreditgarantiegemeinschaft für den Handel in Bayern
Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel des Bundes
LfA-Förderbank Bayern
Netventures
Ratingweb.de
Subventionen.de
Technologie-Beteiligungs-GmbH
Wabeco
WJD-Mittelstandsfinanzierung.de
Zuschuss.de

Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen bei den oben genannten Produkten nur eine Basisberatung anbieten können. Für tiefer gehende Fragen verweisen wir gerne an unsere Netzwerkpartner. Diese Dienstleistungen können dann teilweise kostenpflichtig werden. Wir bieten Ihnen ebenfalls keine Rechts- und Steuerberatung an, helfen Ihnen aber bei der Suche nach geeigneten Fachleuten gerne weiter.

 

Ihr Ansprechpartner:

Dr. Thomas Birner

 

Telefon: +49 (0) 86 54 / 77 50-0

 

Fax: +49 (0) 86 54 / 77 50-15

 

E-Mail: birner@wfg-bgl.info